Die große Resonanz überraschte sogar die Musiker selbst. Rund 400 Freunde der Blasmusik waren in den Sehensander Steinbruch gekommen, um die erste gemeinsame Serenade der Sehensander Musikanten mit der Königsmooser Musi mitzuerleben.
Sehensander Musikanten und Königsmooser Musi begeistern rund 400 Freunde der Blasmusik
Davon kam gefühlt die Hälfte der Besucher aus dem Donaumoos, was Hans Schiele, den Vorsitzenden der Königsmooser Musi, ganz besonders freute. Schließlich hätten die Mösler ja einen hohen Berg ersteigen müssen, um das lauschige Areal zu erreichen. Dort ließ es sich vor der Sonne geschützt gut aushalten, und das Wetter spielte tatsächlich mit, wenn auch so mancher besorgter Blick gen Himmel ging und der Satz "es wird schon halten" sowohl Wunschdenken als auch Beschwörungsformel war. Doch tatsächlich fiel kein einziger Tropfen, lediglich "ein Flugsaurier", wie Schiele eine ihn umkreisende Hornisse bezeichnete, ließ die Königsmooser vor dem Marsch "AllgäuLand" kurz innehalten. Von Schiele wanderte das Insekt weiter zu den Klarinettistinnen und schließlich zu Trompeter Georg Meurer, der sein Instrument sogar kurz absetzen musste, ehe der Hautflügler das Weite im Wald suchte.